Fachgebiet Systemzuverlässigkeit, Adaptronik und Maschinenakustik SAM

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In moderne maschinenbauliche Systeme werden zunehmend mehr technische Funktionen integriert. Dadurch verdichten sie sich zu immer komplexer werdenden Gesamtsystemen. Funktionsintegrierte maschinenbauliche Systeme erfassen Daten mithilfe von Sensorik, verarbeiten die Daten intrinsisch und passen ihre mechanischen Eigenschaften aktiv an, z. B. an sich ändernde Umgebungsbedingungen. Solche Systeme müssen effizient und zuverlässig ausgelegt, realisiert und betrieben werden. Daher müssen Methoden und Verfahren entwickelt werden, um die Zuverlässigkeit funktionsintegrierter Systeme im Maschinenbau zu gestalten und zu bewerten.

Das Fachgebiet SAM erforscht einerseits Methoden, mit denen fortschrittliche vibroakustische und schwingungstechnische Systemeigenschaften gestaltet und bewertet werden können, wobei passive und aktive Strukturmaßnahmen als Funktionen in das Gesamtsystem integriert werden. Andererseits erarbeitet das Fachgebiet SAM Methoden und Verfahren, um die Zuverlässigkeit passiver und aktiver Systeme zu gestalten und zu bewerten. Insbesondere berücksichtigen diese Methoden und Verfahren, dass sich die Randbedingungen der Produktentwicklung verändern, z. B. dass immer weniger Prototypen hergestellt werden, dass die Gesamtsysteme komplexer werden, dass die Entwicklungszeiten reduziert und gleichzeitig Entwicklungsaufgaben auf mehrere Arbeitsgruppen verteilt werden.

Das Fachgebiet SAM wurde im Jahr 2001 als Fachgebiet „Systemzuverlässigkeit im Maschinenbau“ gegründet. In 2005 wurde die Arbeitsgruppe Maschinenakustik, die bereits seit den 1960er Jahren besteht, integriert und in 2011 die smarte Strukturtechnologie ergänzt. Seit 2016 leitet Prof. Dr.-Ing. Tobias Melz das Fachgebiet SAM. Heute forscht und lehrt das Fachgebiet SAM in den Bereichen Systemzuverlässigkeit, Adaptronik und Maschinenakustik.

Unsere Kernbereiche in Lehre und Forschung