Systemzuverlaessigkeit

Systemzuverlässigkeit im Maschinenbau

Die Vorlesung enfällt im WS16/17.

Die Systemzuverlässigkeit beschreibt die Funktionssicherheit, Verfügbarkeit und Wartungsfähigkeit einer in Wechselwirkung miteinander stehenden Gesamtheit technischer Elemente. Von immer komplexeren technischen Produkten (moderne Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, viele medizinische Geräte und auch zukünftige adaptronische Systeme) wird neben einer gesteigerten Leistungsfähigkeit auch eine erhöhte Zuverlässigkeit erwartet. Die Methoden der Systemzuverlässigkeit dienen der Erkennung und Beseitigung von Schwachstellen (qualitativ) sowie der Prognose der erwarteten Zuverlässigkeit (quantitativ).

Die Vorlesung setzt sich aus folgenden Themenbereichen zusammen

  • Einführung: Grundbegriffe der Systemzuverlässigkeit, Grundlagen mechatronischer / adaptronischer Systeme
  • Qualitative Zuverlässigkeitsanalyse: Fehler-, Möglichkeits- und Einfluss-Analyse (FMEA), Fehlerbaum-Analyse (FTA)
  • Quantitative Zuverlässigkeitsanalyse: Boolesche Systemtheorie (nichtreparierbare Systeme), Markov-Theorie (reparierbare Systeme)
  • Maßnahmen zur Zuverlässigkeitserhöhung: Redundanzkonzepte, Unsicherheitsbetrachtung, Fehlertoleranz, Funktionale Sicherheit
  • Simulation mechatronischer / adaptronischer Systeme: numerische und experimentelle Systemzuverlässigkeitsuntersuchung
  • Qualitätsmanagement: Grundbegriffe der Qualität, Total Quality Management (TQM)

Die Vorlesung behandelt die Grundlagen der Zuverlässigkeitstheorie von Systemen sowie entsprechende Methoden zur Analyse der Verfügbarkeit reparierbarer und der Überlebenswahrscheinlichkeit nichtreparierbarer Systeme.

Termine Wintersemester, montags von 800 Uhr bis 940 Uhr
Beginn Die Vorlesung entfällt bis auf weiteres
Ort  
Dozenten Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka
Prüfungsart Schriftliche Prüfung
Anmeldung über das MechCenter.
Prüfungstermin Mo. 13.02.2017
09:30 – 11:30 Uhr
Studienleistung Master MPE: Kernlehrveranstaltung im Maschinenbau
SWS: V2
Credit-Points: 4